Starker Regen hat den geplanten Qualifyingablauf der WEC in Fuji verändert. Wegen stehenden Wassers und abnehmender Sicht wurde die restliche Fahrzeit am Samstag abgesagt. Für die Startaufstellung zählten deshalb die jeweils schnellsten Runden aus den drei freien Trainings.
Die maßgeblichen Zeiten stammten aus dem trockenen zweiten Training am Freitag. Victor Martins hatte dort im Alpine Nummer 36 die schnellste Runde gefahren. Das Schwesterauto Nummer 35 mit Charles Milesi folgte weniger als eine Zehntelsekunde dahinter. Alpine besetzte damit beide Plätze in Reihe eins.
Für den A424 war es die erste Poleposition in der WEC. Die Mannschaft hatte auch im nassen dritten Training eine gute Leistung gezeigt, sodass ihre starke Ausgangslage nicht allein auf einem einzelnen Zufall beruhte. Dennoch entstand die Startaufstellung ausdrücklich ohne regulär abgeschlossenes Qualifying.
Die Entscheidung zeigt den Einfluss der Bedingungen auf den Ablauf eines Rennwochenendes. Sicherheitsanforderungen können das vorgesehene Verfahren ändern und frühere Sitzungen aufwerten. Für den folgenden Sechsstundenlauf blieb offen, wie sich die Streckenverhältnisse entwickeln würden. Die Poleposition war bestätigt, der Rennsieg zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Quellen und Nachrichtenstand
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