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Fuji fordert Reifen auf drei verschiedene Arten

Michelin erläutert die Anforderungen der japanischen Strecke. Auf der langen Geraden erreichen Hypercars mehr als 330 Kilometer pro Stunde.

Michelin hat vor dem WEC-Lauf in Fuji die besonderen Reifenanforderungen des Kurses beschrieben. Die 4,563 Kilometer lange Strecke besteht aus drei deutlich unterschiedlichen Bereichen. Für das Wochenende stehen weiche und mittlere Slicks sowie ein Regenreifen bereit.

Auf der 1,475 Kilometer langen Hauptgeraden überschreiten aktuelle Hypercars 330 Kilometer pro Stunde. Dabei müssen die Reifen laut Lieferant vertikale Lasten von mehr als 2,5 Tonnen aufnehmen. Im zweiten Sektor kommen schnelle Kurven hinzu, während der letzte Abschnitt stärker von langsameren Richtungswechseln geprägt ist.

Für Fahrer bedeutet das, ihre Pneus nicht nur unter einer einzigen Art von Belastung zu kontrollieren. Michelin hebt besonders den Umgang mit den Reifen in den schnellen Kurven vier und fünf hervor. Gleichzeitig muss die Mischung die im japanischen Herbst möglichen Temperaturfenster abdecken.

Die aktuelle Slickgeneration enthält nach Herstellerangaben 50 Prozent erneuerbare oder recycelte Materialien und soll schneller auf ihre Arbeitstemperatur kommen. Diese Produktangaben sind von der konkreten Rennleistung zu unterscheiden. Welche Mischung sich im Wettbewerb bewährt, hängt zusätzlich von Fahrzeug, Wetter und dem jeweiligen Stint ab.

Quellen und Nachrichtenstand

Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.