Der Ford Mustang Nummer 77 von Proton Competition erhält die LMGT3-Poleposition für die sechs Stunden von Fuji. Grundlage ist Ben Tucks Bestzeit aus dem zweiten freien Training. Das eigentliche Qualifying und die Hyperpole konnten wegen der Wetterbedingungen nicht abgeschlossen werden.
Stehendes Wasser und schlechte Sicht machten die Strecke zunehmend problematisch. Nach einem frühen Unfall des Ferrari von François Hériau wurde die Sitzung beendet. Die Startreihenfolge entstand anschließend aus den schnellsten individuellen Trainingsrunden jedes Fahrzeugs.
Neben dem Mustang steht der Iron-Lynx-Mercedes Nummer 79. Lin Hodenius hatte die Ford-Zeit um weniger als fünf Hundertstelsekunden verfehlt. Lexus und McLaren folgen auf den Plätzen drei und vier. Die beiden führenden Meisterschaftsautos von Corvette und Ferrari teilen dagegen erst die fünfte Reihe.
Das Ergebnis verdeutlicht, dass Training an einem wetteranfälligen Wochenende mehr als Vorbereitung sein kann. Zugleich bleibt die Art der Poleposition transparent: Ford setzte die maßgebliche Trainingsrunde und gewann keine reguläre Hyperpole-Sitzung. Das Rennen war für Sonntag um 11 Uhr Ortszeit angesetzt; seine Entscheidung gehörte zu einem späteren Nachrichtenstand.
Quellen und Nachrichtenstand
Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.
- Mustang on pole in LMGT3 in Japan · 26.09.2026