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Fuji bringt die WEC zurück unter den Vulkan

Die sechste Saisonstation verlangt einen besonderen Kompromiss. Lange Gerade, schnelle Kurven und ein technischer Schlussabschnitt bestimmen die Vorbereitung.

Die WEC richtet ihren sechsten Saisonlauf 2026 vom 25. bis 27. September auf dem Fuji Speedway aus. Der 4,563 Kilometer lange Kurs liegt am Fuß des namensgebenden Berges und zählt zu den festen Stationen der Weltmeisterschaft. Für Toyota ist es zudem ein Heimrennen auf der eigenen Strecke.

Das Layout verbindet eine besonders lange Gerade mit schnelleren Kurven und einem langsameren technischen Abschnitt. Diese Mischung verlangt einen Kompromiss zwischen geringem Luftwiderstand, Stabilität und mechanischem Grip. Ein Fahrzeug, das nur auf einem Teil der Runde überzeugt, muss deshalb nicht über die gesamte Distanz vorn liegen.

Die jüngeren Ergebnisse mahnen ohnehin zu Vorsicht bei einfachen Prognosen. In den beiden vorangegangenen Jahren stand keiner der Polefahrer am Ende auf dem Podium. Toyota reiste nach einem technischen Ausfall kurz vor Schluss in Austin mit zusätzlichem Antrieb zur Wiedergutmachung an.

Die Vorschau beschreibt den Stand vor dem Rennwochenende. Sie erklärt, weshalb Fuji trotz seiner Vertrautheit keine berechenbare Veranstaltung ist. Die Kombination aus Streckencharakter, Wetter und Verkehr zwischen den Klassen schafft Bedingungen, die jede Mannschaft in ihrer konkreten Rennstrategie neu zusammensetzen muss.

Quellen und Nachrichtenstand

Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.